Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Spanien zieht nach unten

Die Ölnotierungen zogen gestern wieder ein wenig an. Sie wurden durch bessere Daten aus dem US-Immobilienmarkt gestützt. Gleichzeitig musste der Euro Federn lassen. Zum einen wirkte noch die Ankündigung des Chefs der US-Notenbank nach, der neben den niedrigen Zinsen weitere Lockerungen in Aussicht stellte. Zum anderen wurden aus der Euro-Zone schlechtere Vertrauenswerte aus dem Markt veröffentlicht. Stärker wirkt aber die Verunsicherung wegen der Zuspitzung der Staatsschuldenkrise Spaniens. Es zeichnet sich immer stärker ab, dass auch Spanien finanzielle Hilfen brauchen wird. Für den deutschen Heizölverbraucher ist dies wegen der Abrechnung der Ölimporte in Dollar negativ.

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Ölembargo gegen den Iran ab Juli

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Hohe Ölbestände weltweit
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Unsere Heizölpreise ziehen ein wenig an. Ölnotierungen und Dollarkurs waren Verbrauchern gestern nicht freundlich gesonnen. Im Drei-Monats-Vergleich stehen aber die Ölnotierungen noch relativ günstig da. Auf der Euro-Seite tut sich demgegenüber wenig. Zusammenfassend muss man also festhalten, dass das Heizöl gemessen an den letzten Höchstständen relativ günstig ist. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Verbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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