Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Spekulanten bekommen kalte Füße

Das vergangene Wochenende verlief ruhig. Nach Wochen der Bekämpfung einer Finanzkrise auf Staatsebene in Europa ging es friedlich zu. Die Markteinflüsse vom Freitag sind weiterhin wirksam und diese sind eine leichte Furcht vor einer Überproduktion durch die OPEC und ein Abbau von Kaufpositionen innerhalb eines überkauften Marktes. Am vergangenen Freitag lies die IEA (Internationale Energieagentur) unter anderem verlauten, dass die Nachfrage leicht anzieht und als Folge ein Abbau von Lagervolumen auf See stattfindet. Tanker werden immer dann als bloßer Speicher verwendet, wenn der aktuelle Preis schwach ist, aber der Markt erwartet, dass die Ware später gebraucht wird. Dann ist ein Termingeschäft für die Zukunft lohnenswert. Das Verhältnis zwischen heutigem Preis und Erwartung für die Zukunft verschlechterte sich. Deswegen wurden einige „Speicher“ geräumt. Die Kurse fielen. Aber das könnte eher daran liegen, dass gerade das Gerücht kursiert, dass die OPEC, deren Quotentreue sich mehr oder weniger aufgelöst hat, die Förderquoten auch noch anheben könnte. Des Weiteren meldeten die Wetterprognosen für den Nordosten der USA Tauwetter. Nun, wer als Spekulant auf kurzfristige Gewinne gesetzt hat und den Markt generell als „leergekauft“ einstuft, der muss nun wieder verkaufen. Dies passierte am Freitag. Heute Morgen sieht es nicht so aus, als wäre die Kauflaune über das Wochenende zurück gekehrt. Der Euro hatte sich am Freitag auf Grund stabiler Absatzzahlen im Euroraum etwas stabilisiert und steht zurzeit bei 1,37 Dollar.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen hohen Ölpreis
Nachfrage steigt moderat
OPEC-Exporte sinken geringfügig
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China strafft Geldpolitik
Sorge um Stabilität des Finanzsystems
OPEC liefert zuviel Öl
Heizölschwemme
Schwache Nachfrage in alten Industrieländern

Unsere Heizölpreise sind ein wenig gefallen. Da sich auch der Euro halten konnte, wirkt sich das für den deutschen Verbraucher positiv aus. Der langfristige Aufwärtstrend ist deswegen noch nicht gebrochen, aber es riecht nach einer Kaufgelegenheit. Wer diese nicht sucht, muss sich nun vom Füllgrad seines Tanks leiten lassen. Kurz vor leer wird es höchste Zeit zu ordern. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com

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