Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Spekulanten halten sich zurück

Geordnete Konsolidierung statt wilde Gegenreaktion. So lässt sich die aktuelle Lage am Ölmarkt betiteln. Der Abwärtstrend ist intakt. Der leichte Preisanstieg fügt sich ins Bild. Kräftige Kursgewinne wie an den Aktienmärkten gibt es im Ölmarkt bisher nicht. Das deutet darauf hin, dass Spekulanten den Markt weniger stark traktieren als zuvor. Möglicherweise ist das der Lohn für die ernst formulierte Ankündigung einer strengeren Aufsicht. Der Preisauftrieb wird mit rückläufigen Lagerbeständen begründet. Näheres zum Thema wird heute Nachmittag verkündet. Die OPEC sieht sich mit einer laxeren Haltung zur Quotentreue konfrontiert. Im Juni wurde mehr Öl geliefert. Über allem liegt das Wissen um eine schwache Nachfrage, an der sich in nächster Zeit wenig ändern wird, und einer guten Versorgung, die tendenziell ansteigt, wie das Beispiel der OPEC zeigt. Der Dollar hält sich aus allem heraus. Seine Bewegung strahlt Stillstand aus.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Anziehende Aktienmärkte
China füllt Lager auf
Goldman & Sachs setzen auf 110 Dollar pro Barrel in 2010
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Arbeitslosigkeit in den USA steigt stark
US-Verbrauchervertrauen gering
Weltbank sieht Weltwirtschaft stärker schrumpfen
EIA, OPEC und IEA prognostizieren Verbrauchsrückgang
Rebellen kündigen Waffenruhe für Nigeria an
OPEC-Exporte gestiegen
Überproduktion von Rohöl
Öllager randvoll

Unsere Heizölpreise ziehen moderat an. Bei der Bewegung handelt es sich um eine Reaktion auf den deutlichen Preisrückgang der letzten Wochen. Sie stellt den Fortbestand des Abwärtstrends momentan nicht infrage. Es wäre allerdings nahe liegend, dass dieser bei Fortsetzung gebremst verläuft. Wer die Entwicklung verfolgen möchte, ohne täglich unsere Website zu konsultieren, sollte unseren Preisalarm ausprobieren.

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