Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Spekulanten steigen aus

Saudi Arabien drückt Ölpreise mit hohen Fördermengen. Fonds verkaufen ihre Long-Kontrakte. Aber Terrorgefahr limitiert die Chance auf drastischen Preisrückgang.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge vor Terrorattacken auf saudische Ölanlagen
Sorge vor weltweiten Terrorattacken
Knappheit bei schwefelarmen US-Benzin
Weltweite Raffineriekapazitäten sind knapp
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Charttechnik: langfristiger Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Saudi Arabien fördert 9,1 Mio. B/T (starker Einfluss)
OPEC fördert 1,2 Mio. B/T über Mai (starker Einfluss)
Gute Rohölversorgung
Saudi Arabien kann Förderung weiter erhöhen
Generalstreik in Nigeria beendet
Entspannung im US-Benzinmarkt
China dämpft Wachstum energieintensiver Branchen
Fonds ziehen sich zurück

Unsere Heizölpreise entwickeln sich im Schlepptau des Weltmarktes freundlich. Der Druck, den Saudi Arabien durch sehr große Fördermengen auf die Preise ausübt, zeigt Wirkung. Nach dem Schock über eine grottenschlechte Handelsbilanz verliert die US-Währung ihre gerade gewonnene Auftriebskraft. Das lässt Hoffnung auf tiefere Heizölpreise sprießen. Auf Grund der Terrorgefahren sollten Verbraucher aber nicht zu viel von einem weiteren Preisrückgang erwarten. Die billigen Preise des letzten Jahres sind nicht der richtige Maßstab. Nach unserer Ansicht ist ein durchschnittlicher Preis von 0,35 EUR bei 3000 Liter angesichts der aktuellen geopolitischen Lage gut und kaufenswert.

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