Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Spiel mit dem Terror

In den USA wird nach dem langen Wochenende wieder gehandelt und die Preise purzeln.
Großinvestoren lagen in der Wette auf Terroranschläge zum Independence Day falsch. Jetzt verkaufen sie ihre Kontrakte und tragen dadurch mit zum Preisdruck bei.

Nach Ansicht des Energieministeriums der USA wird die Ölnachfrage in diesem Jahr 0,5 Mio. Barrel pro Tag geringer ausfallen, als ursprünglich erwartet. Die bisher gehandelte Zahl von 76,7 Mio. Barrel pro Tag wurde auf 76,2 Mio. Barrel reduziert. Gleichzeitig wird von einer höheren Überproduktion einiger OPEC-Staaten gesprochen, als in den offiziellen OPEC-Veröffentlichungen bekannt gegeben wurde. Im Schnitt liegt die OPEC-Produktion knapp 6,5% über der eigenen Quote. Spitzenverfehlungen von über 10% werden beispielsweise Algerien, Libyen, Nigeria und Quatar zugeschrieben.

Diese Umstände tragen zu einem deutlichen Preisdruck bei. Die Stimmung an den Börsen steht mehrheitlich auf ?fallende Preise?.

Gasöl kostet heute Morgen in Rotterdam 206$ pro Tonne. Es verlor 3,75$ in 24 Stunden. Heute wird die Musik bereits wieder von Spekulationen über die Entwicklung der Bestandszahlen gespielt, deren Ergebnis wird morgen Früh sehen werden.

Unser Heizölpreis wurde ebenfalls billiger. Insgesamt hat sich seit etwa einem Monat eine seitwärts gerichtete Preisentwicklung ergeben. Dieser Umstand ist dem fallenden Dollar zuzuschreiben, denn am Weltmarkt stiegen die Ölpreise in dieser Zeit an. Vor weiteren Spekulationen auf die Zukunft warten wir die neuen Bestandsmeldungen aus den USA ab.

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