Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Spitz auf Knopf

Gestern konnte sich der Markt wieder einmal mit sich selbst beschäftigen. Es gab fast keine neuen Nachrichten. So blieb den Händlern Zeit, die Ereignisse der Woche zu verdauen. Erfreulicherweise kam dabei heraus, dass die Preise ihren kurzfristigen Aufwärtstrend beendeten und gen Süden schwenkten.

Die Kehrwende kam aus charttechnischer Sicht im letzten Moment. Denn die Preise hatten die obere Begrenzung der Seitwärtsbewegung bereits arg demoliert. Der Gedanke an einen Fortgang der Aufwärtsbewegung fing sich schon an zu verfestigen. Doch plötzlich fiel den Marktteilnehmern wieder die Mehrheitsmeinung der Analysten ein, die besagt, dass zuviel Öl im Markt ist. Die realen Bestände waren schnell vergessen und die Preisbewegung nahm ihren Lauf nach unten. Schließlich bekam sie sogar Unterstützung von einer der wenigen Meldungen, die die Märkte erreichte. Die Raffinerie in Louisiana, die mit ihren Problemen am Vortag noch für steigende Kurse sorgte, läuft wieder.

Es besteht berechtigter Grund zur Hoffnung, dass sich die ursprünglich erwartete Seitwärtsschwingung der Preise mit einer Spanne von 4-5$ doch noch einstellt.

Die Annahme wird heute Morgen von fallenden Gasölpreisen bestätigt. Mit 223,25$ pro Tonne starten sie unter der gestrigen Handelsspanne in den Tag.

Unsere Heizölpreise bleiben zunächst unverändert. Verhaltenere Bewegungen als am Weltmarkt und bei Unsicherheit Abwarten, wohin die Reise geht, macht sie besser handhabbar als die nervösen Gasölpreise. Heizöl verteuerte sich in den letzten Tagen um 4-5%. Es sieht so aus, als sollte die Teuerung wieder abgegeben werden. Der Dollar hilft dabei momentan allerdings nicht. Wie auch immer die Veränderung heute ausfallen wird, können wir die aktuellen Preise weiter zum Kauf empfehlen. Heizöl ist derzeit billig.

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