Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Starker Aufwärtstrend

Beflügelt von den miserablen Vorratsdaten in den USA und den intensiven Bemühungen der Bush-Regierung, die Welt auf Kriegskurs gegen den Irak zu bringen, klettern die Ölpreise unermüdlich aufwärts. Das ist nichts Neues. Neu ist aber, dass der Höhenflug nun auch wieder Europa erreicht. Wir genossen in den letzten Wochen das Privileg, trotz höchster Preise am Weltmarkt unter den Preisspitzen der Weihnachtszeit davon zu kommen. Die Dollarschwäche rabattierte das Öl hierzulande. Damit ist nun Schluss. Der Ölpreisanstieg der letzten zwei Tage lässt die Weihnachtssitzen wackeln.

Während für dollarnotierte Preise fast täglich neue Zwei-Jahres-Höchststände ausgerufen werden, kann Europa allerdings immer noch auf eine 5%ige Differenz zu den Preisspitzen im September 2001 schauen.

Zur Stunde kostet Gasöl in Rotterdam 298,50$ pro Tonne. Zwar hat sich die Dynamik inzwischen etwas gelegt. Aber dennoch scheint es keine Frage mehr zu sein, ob die 300$-Marke durchbrochen wird, sondern nur wann sie durchbrochen wird.

Unsere Heizölpreise kratzen an den Dezember-Tops. Wir gehen davon aus, dass sie in Kürze übertroffen werden. Es bleibt der Trost, dass selbst im aktuellen Marktumfeld noch ein kräftiges Stück Arbeit zu leisten ist, um auch Heizöl auf ein neues Zwei-Jahres-Hoch zu hieven.

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