Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Starker Dollar drückt die Ölpreise

An den Ölmärkten ging es am vergangenen Freitag abwärts. Das bedeutet nicht, dass der langfristige Aufwärtstrend gebrochen ist, aber im Anstieg erleben wir eine Verschnaufpause. Es gab keine neuen Nachrichten am Freitag, deswegen haben sich die Teilnehmer auf die anderen Märkte konzentriert. Da waren dann fallende Aktienmärkte und ein steigender Dollar zu bestaunen. Für den Ölmarkt bedeutet dies in der Regel, dass es der Wirtschaft schlecht geht und dass mit dem Dollar mehr Geld zu verdienen ist als mit dem Handel von Ölkontrakten. In der Folge fielen die Ölpreise. Aber wie schon erwähnt, stieg der Dollar, was für den deutschen Kunden eine ausgleichende Wirkung hat. Die Stärke des Dollars ist begründet in der Schwäche des Euros. Die Finanznöte Griechenlands werden als Grund für diese Schwäche genannt. Diese Woche werden in Brüssel weitere Stellungnahmen darüber erwartet, wie es mit Griechenland weitergeht und was passiert, wenn Griechenland doch noch von der Schuldenfalle zur Strecke gebracht wird.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen hohen Ölpreis
Nachfrage steigt moderat
OPEC-Exporte sinken geringfügig
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China strafft Geldpolitik
Sorge um Stabilität des Finanzsystems
OPEC liefert zuviel Öl
Heizölschwemme
Schwache Nachfrage in alten Industrieländern

Die Heizölpreise fallen leicht. Sie folgen dem Weltmarkt. Gedämpft wird der Abstieg allerdings von der Schwäche des Euro. Im Inland ist die Nachfrage gering. Wer warten kann, wartet ab. Das ist ein häufig lohnenswerter Schachzug. Allerdings müssen wir darauf hinweisen, dass wir uns in einem langfristigen Aufwärtstrend befinden. Warten Sie nicht zu lang, sonst werden Sie von der nächsten Aufwärtswelle in eine neue und höhere Preisstufe geschwemmt. Im kurzfristigen Bereich sind noch ein paar Cent drin. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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