Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Steigende Preise

Gestern ging es steil bergauf mit den Preisen. Begründet wird dies mit den Kriegsvorbereitungen im und gegen den Irak, mit den neuen Unruhen im Nahen Osten und mit der zu erwartenden Bestandsentwicklung in den USA.

Heute Morgen haben wir zumindest in einem Punkt etwas Klarheit. Die Veränderung der Ölvorräte in den USA sind kein Grund für steigende Preise. Sie haben sich nicht zu Ungunsten der Verbraucher entwickelt.

Die Meldungen des API im Einzelnen:

Rohöl gewinnt zur Vorwoche 0,9 Mio. Barrel und steht nun 1,2% unter den Pegeln des Vorjahres.

Heizöl und Diesel bleiben unverändert und stehen aktuell 8,8% über den Vorjahresbeständen.

Benzin verliert 1,4 Mio. Barrel zur Vorwoche und steht damit 0,2% über dem Vorjahreswert.

Trotz dieser positiven Werte steigt der Ölpreis weiter. Gasöl kostet heute Morgen in Rotterdam mehr als gestern Abend und das, obwohl der Preis im Tagesverlauf bereits 3,2% zulegte. Aktuell muss für die Tonne 216,25$ bezahlt werden.

Der größte Einfluss auf die Preisentwicklung wird derzeit von den Ereignissen um den Irak ausgeübt. Da die Spannungen um eine militärische Intervention gegen das Land weiter steigen, ist auch mit weiter steigenden Preisen zu rechnen.

Unser Heizölpreis steigt ebenfalls. Die Weltlage gebietet es so. Die Aussichten sehen nicht verbraucherfreundlich aus, obwohl die Versorgungslage gut ist. Erst mit Ausbruch eines möglichen Krieges gegen den Irak oder nach einem deutlichen Schritt von politischer Entspannung wäre wieder mit Preisrückgängen zu rechnen.

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