Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Still ruhen die Preise

Gestern gingen die Preise nahezu unverändert aus dem Handel. Bullische und bärische Meldungen neutralisierten sich gegenseitig. Nicht zur Verfügung stehende Raffinerien und die Erwartung sinkender US-Vorräte halten die Preise hoch. China liefert ganz untypisch Beiträge für Preisdruck. Das Inlandswachstum bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die Regierung hebt Benzin- und Dieselpreise an. Der Atomstreit mit dem Iran verliert sein Angstpotential. Er wird z.Z. im UN- Sicherheitsrat zerredet. Der Dollar verteuerte sich geringfügig. Tendenziell wird er eher billiger.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Angst vor Hurrikansaison
Sorge um US-Benzinversorgung
Raffineriekapazitäten knapp
Atomstreit mit dem Iran schürt Unsicherheit
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte erheblich
Sorge vor weiteren Anschlägen in der Golfregion
Nachfragewachstum hoch

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Großer Ölfund in Westafrika
China wächst langsamer
OPEC produziert über Nachfrage
Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben
US-Energiebehörde erlaubt vorübergehend MTBE-Benzin
Vorräte gut
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise bewegen sich kaum. Während des Winters stiegen sie moderat an. Seit einem Monat schwingen sie sich mit abnehmenden Ausschlägen auf das aktuelle Niveau ein. Für Charttechniker ist so eine Lage die Ruhe vor einem Sturm. Wohin der weht, sagen sie nicht. Langfristig dominiert der Aufwärtstrend. Das heißt aber nicht, dass er jetzt bereits angestrebt wird. Überraschungen sind allemal möglich.

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