Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Streik abgewendet

Die 60$-Marke wurde nicht durchbrochen. Nachdem ein drohender Streik norwegischer Ölarbeiter abgewendet werden konnte, ist nun mit einer Gegenreaktion zum prinzipiell stabilen Aufwärtstrend zu rechnen. Durch den Streik wäre ein Drittel der norwegischen Produktion oder 1 Mio. Barrel pro Tag ausgefallen. Der Dollar gab auf Grund von Spekulationen, dass China zu einer Flexibilisierung des Wechselkurses bereit sei, nach. Die Regierung hält den Yuan gegenüber dem Dollar ?künstlich? niedrig. Äußerungen gegen eine Zinssenkung im Euroraum drückten ebenfalls auf die US-Währung.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
Terrorwarnungen für Nigeria
China will strategische Reserven aufbauen
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Russische Produktion sinkt
Dollar im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC wird Angebot erhöhen
Hohe US-Rohölvorräte
Hohe Vorräte der OECD-Länder
OPEC pumpt knapp 30 Mio. Barrel pro Tag

Unsere die Heizölpreise geben nach. Sie folgen damit der aktuellen Börsenbewegung. Dennoch tun Verbraucher gut daran, sich für die kommenden Monate auf steigende Preise einzustellen. Die Idee, dass die Preise im Verlauf eines Einbruchs wieder attraktiv werden, ist wenig zwingend. Ihr Niveau wird im Wesentlichen vom vorausgehenden Preisanstieg bestimmt. Und der wird wahrscheinlich noch einige Rekorde bringen.

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