Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Streikdrohung gegen US-Raffinerien

Die Preisentwicklung hält Kurs. Täglicher Richtungswechsel gehört zum aktuellen Programm. Gestern ging es aufwärts, weil eine Streikdrohung der US-Stahlgewerkschaft gegen den Shell-Konzern ausgesprochen wurde. Der Streik könnte die Kraftstoffproduktion in den USA lahm legen. Die Benzinpreisentwicklung schaltete umgehend auf bullisch. Ein Hauch von Aufwärtstrend liegt in der Luft. Rohöl und Heizöl hält es indes im Seitwärtsgang. Vor dem Hintergrund grauenhafter Beschreibungen für die Finanz- und Wirtschaftskrise ist eine generelle Rückkehr zum Aufwärtstrend momentan kaum vorstellbar. Trotz der Tatsache, dass das Epizentrum dieser Krise in den USA liegt, wird der Dollar derzeit sicherer gesehen. Das bringt ihm erneut einen Wertzuwachs und einen Aufwärtsdrang, der zum Trend werden könnte. Die heterogene Struktur der EU und die ungenügend koordinierten Krisenmaßnahmen lassen Zusammenbrüche diesseits des Atlantiks wahrscheinlicher erscheinen als in den USA.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Saudi Arabien zu weiteren Kürzungen bereit
OPEC Kürzungen
Kältewelle für USA erwartet
Gigantisches Konjunkturprogramm für die USA angekündigt
Nullzinsen in den USA
Konjunkturprogramm und Zinssenkung in China

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Weltweite Nachfrage sinkt
Realisierung der OPEC-Kürzung zweifelhaft
Globale Rezession
Sogar Chinas Wirtschaft geht in die Knie
Oman kündigt Ausstoßerhöhung an
Goldman & Sachs prognostiziert 30 Dollar/Barrel

Unsere Heizölpreise halten sich im Seitwärtstrend. Aktuell ziehen sie leicht an. Darin steckt mehr Dollar- als Ölpreisbewegung. Die Binnennachfrage beruhigt sich spürbar. Dadurch sinken die regionalen Preisunterschiede. Norden, Süden, Osten und Westen gehen preislich aufeinander zu. Die Lieferzeiten sind in vielen Regionen immer noch über normal, weil Altaufträge in den Büchern und in der Logistik stecken. Für die Preise erwarten wir keine große Veränderung, für die Lieferzeiten schon. Sie sollten sich im Februar normalisieren. Voraussetzung ist, dass das Wetter keine Kapriolen schlägt. Wer die Preisentwicklung verfolgen möchte, ohne unsere Website zu konsultieren, kann unseren Preisalarm verwenden.

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