Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Sturm wirbelt Preise hoch

Die Preise sprangen gestern ca. 7% in die Höhe. Die Vorhersage, dass der zum Hurrikan mutierende Tropensturm Rita Kurs auf die US-Region mit der größten Dichte an Raffinerien nimmt, wirkte wie eine Bombe. Wetterämter übertreffen sich in verheerenden Prognosen. Ölanlagen im Golf von Mexiko werden wieder geräumt. Die morgens noch gefragte Entscheidung der OPEC über ihre zukünftige Förderpolitik interessierte die Börse nicht mehr. Eine generelle Erhöhung des Ausstoßes wird es wohl nicht geben. Die OPEC will flexibel auf den Bedarf reagieren. Heute wird entschieden. Der Dollar veränderte sich kaum zum Euro.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikan steuert auf Raffinerien zu
Raffineriekapazitäten knapp
Sturmgeschädigte Ölanlagen noch außer Betrieb
Iran könnte zum Ölhahn greifen
Institute prognostizieren Teuerung

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Freigabe der strategischen Reserven in 26 Ländern
OPEC zu Liefererhöhung bereit
Russland steigert Förderung
Voraussetzung für mehr Sparsamkeit günstig

Unsere Heizölpreise fliegen davon. Der aufkommende Hurrikan Rita mit Kurs auf die größte Ansammlung von US-Raffinerien machte der kleinen Chance auf fallende Preise den Gar aus. Wie so oft drückt das Wetter dem Ölmarkt einen unerwarteten Stempel auf. Der Aufwärtstrend ist wieder da. Der Wind wird über seinen Verlauf entscheiden.

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