Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Türkei rückt aus dem Irak ab

Die türkischen Truppen haben sich aus dem Norden des Irak zurückgezogen. Die Militäraktion gegen Kurden im Irak sei beendet. Die Stimmung an den Märkten entspannte sich. Dies zeigte aber kaum Wirkung auf die Preise. Der Aufwärtstrend ist trotz der Seitwärtsbewegung noch intakt und wird von Meldungen über Lieferausfälle aus Nigeria und Ecuador gestützt. Die OPEC trifft sich ab morgen. Es werden jedoch keine neuen Impulse erwartet. Eine Gegenreaktion ist möglich, hat sich aber zurzeit nur als Atempause gezeigt. Der Euro hat sich auf Rekordniveau stabilisiert. Auch dies ist eher ein Zeichen dafür, dass die Preise für Öl weiter steigen werden. Und wegen der schlechten Konjunkturaussichten in den USA, fällt der Dollar weiter, nicht zuletzt wegen der hohen Ölpreise.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Wertberichtigung wegen Dollarverfalls
Raffinerieprobleme in den USA
Starker Produktionsausfall in Nigeria
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Atomstreit mit dem Iran
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfrage könnte in 2008 sinken
US-Konjunktur vor Rezession
US-Bestände steigen
US-Regierung will Ölkonsum senken
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf

Unsere Heizölpreise bewegen sich seit Freitag kaum. Preissteigerungen beim Öl gehen mit dem Verfall des Dollar einher, sodass die Auswirkungen für den deutschen Verbraucher aktuell gering sind. Leider sind tendenziell die Steigerungen beim Öl stärker als der Verfall des Dollar. Das zieht die deutschen Heizölpreise immer wieder mit nach oben.

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