Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Türkische Truppen im Irak

Mit ca. 10.000 Mann ist die Türkei in den Irak einmarschiert. Sie versucht Stellungen kurdischer Kampfverbände zu zerstören, die in den letzten Monaten immer wieder mal für Angriffe auf die Türkei verantwortlich waren. Durch dieses Gebiet führt eine Pipeline, die für die Lieferung 0,3 Mio. Barrel Rohöl am Tag benötigt wird. Noch ist sie nicht betroffen. Die Gefahr reicht aber, um den Spekulanten Zündstoff zu geben. Weiteres Argument für steigende Preise ist neben den Dauerbrennern Iran und Nigeria die geringe Raffinerieverfügbarkeit. Gepaart mit einem Kälteeinbruch im Nordosten der USA sorgen sie für den nötigen Untergrund, von dem aus die Preise weiter steigen können. Nach den letzten Preissteigerungen ist aber auch Luft für eine kurze Gegenreaktion. Der Dollar bewegt sich weiter seitwärts auf niedrigem und weiter sinkendem Niveau. Eine weitere Zinssenkung durch die amerikanische Notenbank steht im Raum.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Rezession soll es laut FED nicht geben
Raffinerieprobleme in den USA
Türkei marschiert in den Irak ein
Starker Produktionsausfall in Nigeria
Kaltwetterprognose für die USA
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Atomstreit mit dem Iran
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfrage wird in 2008 sinken
Venezuela wird USA weiterhin beliefern
US-Konjunktur wankt
US-Bestände steigen
US-Regierung will Ölkonsum senken
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf

Unsere Heizölpreise bewegen sich weiter aufwärts. Ein Ende ist derzeit nicht auszumachen. Unterbrochen von kleineren Korrekturen sinken die Aussichten, dass die Preise wieder spürbar fallen werden. Auf solche Augenblicke kann man spekulieren, muss aber immer seinen Vorrat im Auge behalten. Extratouren wegen eines Leerstandes sind besonders teuer. Um auch von guten Kaufmomenten profitieren zu können, empfehlen wir unser Tiefpreissystem, das günstige Kaufmomente automatisch meldet.

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