Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Technik, die begeistert

Hauptsächlich aus Gründen der technischen Chart-Analyse fielen am Freitag die Ölnotierungen. Hierbei handelt es sich um mathematische Betrachtungen der vergangenen Preisentwicklung, die vielen Marktteilnehmern eine Orientierung bei der Einschätzung der zukünftigen Preisentwicklung gibt. Die Aussagekraft dieser Betrachtungen ist, vorsichtig ausgedrückt, sehr begrenzt. Doch selbst das gute Abschneiden des US-Verbraucherstimmungsindexes, welches sonst immer für Preissteigerungen herhalten musste, konnte die Talfahrt der Ölpreise nicht verhindern. Auch die fehlenden Ergebnisse des G20-Gipfels hätten die Spekulationsfreude anheizen können, weil die zerstrittenen Politiker wohl eher wieder mit Geldgeschenken als mit einheitlichen Reformen tätig werden. Aber Gott sei Dank gibt es die schlichte Mathematik der Chart-Analyse. Der Ölmarkt galt als überkauft. Dies bedeutet, dass man nach diesen mathematischen Berechnungen zu dem Ergebnis kommen konnte, dass die Ölpapiere überteuert waren. Die Reaktion hierauf ist, dass wieder verkauft wird. Diese Situation hat sich nun durch die Entladung am Freitag wieder geändert. Die Zeichen stehen wieder auf Seitwärtstrend.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Chinas Binnenwirtschaft entwickelt sich stark
US-Bestände fallen stark
EIA und OPEC heben Nachfrageprognose leicht an
FED gibt der US-Wirtschaft noch mehr billigstes Geld
Gedrosselte Produktenproduktion in den USA

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC erhöht Öllieferungen
Fester Dollar
FED sieht US-Wirtschaftsentwicklung skeptisch
Hohe Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach

Unsere Heizölpreise sind gefallen. Der Preisnachlass kam von den Ölnotierungen und wurde diesmal nicht vom Dollar gebremst. Nach langer Zeit, in der alle Nichtigkeiten für einen preistreibenden Optimismus herhalten mussten, trauen sich diese Optimisten scheinbar nicht weiter. Heute Morgen verhalten sich die Ölpreise und der Dollar ruhig. Es wird auf neue Impulse gewartet. Nach dem Preisrutsch vom Freitag wird heute wahrscheinlich nicht mehr viel passieren. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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