Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Teherans Nein lässt Ölbörse kalt

Die abkühlende US-Konjunktur regt Phantasien über einen reduzierten Ölverbrauch an. Die Preise stehen unter Druck. Ernsthafte Auflösungserscheinungen für den seit April gültigen Seitwärtstrends gibt es allerdings noch nicht. Es lauern genügend Gefahren, die die Preise jederzeit wieder aufwärts treiben können. Eine dieser Gefahren ist der Atomstreit mit dem Iran. Die neuerliche Eskalation ließ die Börse gestern erstaunlich kalt. Der Dollar liegt ebenfalls fest im Seitwärtstrend. Gestern gab er gegenüber dem Euro nach.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Hurrikansorgen in den USA
Instabile Lage im Irak
Lieferausfälle in Nigeria
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur kühlt sich ab
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Ernesto wird kein Hurrikan
BP kann Alaska-Pipeline zu 50% betreiben
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise geben leicht nach. Damit folgen sie dem Weltmarkt. Sie haben noch Potential, etwas tiefer zu fallen, wenn sich die Inlandsengpässe der letzten Tage auflösen. Die wurden durch ungenügende Produktionsmengen der Raffinerien hervorgerufen. Die Aussicht, den längerfristigen Trend nach unten zu durchbrechen, sehen wir z.Z. aber nicht. Die kommenden Tage sollten für Käufe genutzt werden. Das empfehlen wir u.a., weil wir für die letzten Wochen im Jahr einen überkauften Markt wegen der bevorstehenden MwSt.-Erhöhung erwarten.

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