Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


The same procedure as every year?

Benzin teuer, Rohöl und Heizöl billiger. Seit Anfang März läuft diese widersprüchliche Entwicklung. Sie wird auf die schlechte Lage der US-Raffinerien und die zu erwartende Benzinnachfrage zurückgeführt. Seit gestern gibt es Annäherung. Benzin zieht den Rest des Ölkomplexes in die Höhe. Die technischen Probleme in den USA drücken dem Markt ihren Stempel auf. Momentan sieht es so aus, als wiederhole sich die Entwicklung der Vorjahre. Unbekannt ist der Einfluss der abkühlenden US-Konjunktur. Diese Randbedingung gab es in den letzten Jahren nicht. Beim Dollar hinterlässt sie deutliche Spuren. Er fällt. Gestern legte er allerdings gegen den Trend zu.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffinerieprobleme in den USA
Starker Rückgang der Vorräte
Sanktionen gegen den Iran
Nachfrage steigt langfristig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur verliert Stärke
OPEC hält Förderquoten
Nachfrage geht jahreszeitbedingt zurück
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern

Unsere Heizölpreise werden anziehen. Am Weltmarkt steigen die Preise sprunghaft. Dem Treiben kann sich der heimische Markt nicht entziehen. Da hilft auch keine geringe Nachfrage. Kurzfristig wird der Seitwärtstrend leiden. Längerfristig hat er noch Überlebenschancen. So eindeutig bullisch, wie die Preisentwicklung gestern verlief, ist die Lage am Markt keineswegs. Die Gefahr eines Frühjahrsanstiegs wie in den Vorjahren ist allerdings gegeben.

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