Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Thema verfehlt

Sie sollten die Schuldenprobleme Europas lösen, natürlich kurzfristig. Das können sie nicht. Sie wollen die Vereinigung Europas vorantreiben, natürlich langfristig. Die Finanzwelt kann mit dem Ergebnis des Merkel-Sarkozy-Treffens nicht zufrieden sein. Der Grund hierfür ist weniger die nicht erfolgte Lösung ihrer Probleme. Allein der Glaube daran war Träumerei. Der Grund zur Unzufriedenheit ist vielmehr, dass ihre Forderungen unbeachtet blieben, dass ihre Magie, der Politik die Themen aufzudrücken, nicht mehr verfing. Die Finanzwelt wird die angstschürenden Geschütze also noch lauter donnern lassen müssen, um den gewohnten Einfluss wiederzuerlangen. Dabei wird sie noch mehr Werte, genau genommen Buchwerte, zerstören müssen. Will sie das? So ist es heute Morgen alles andere als sicher, dass die Kurse fallen werden. Vielleicht wird man sich mit dem Status quo arrangieren und versuchen, erstmal wieder Geld zu verdienen, bis irgendeine milliardenschwere Staatsanleihe eines Problemlandes verlängert werden muss. Die aktuellen Fundamentaldaten für Europa machen das Geldverdienen zwar schwer. Die Lage war in 2009 aber keinesfalls besser. Das Geldverdienen funktionierte dennoch. Ähnlich sieht es beim Öl aus. Es ist reichlich vorhanden. Da wir wissen, dass dieser segensreiche Zustand in nicht all zu ferner Zukunft beendet sein wird, gibt es immer einen Grund, den Rohstoffpreis zu steigern.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Nicht nur schlechte Konjunkturdaten für die USA
Chinas Ölkonsum wächst rasant
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Nordsee-Öl fließt unzureichend
Unruhen in der arabischen Welt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: EU-Konjunktur gibt nach
US-Konjunktur läuft schlecht
Nachfrageprognosen gesenkt
Staatsschulden in den alten Industrienationen
Insgesamt hohe US-Bestände
OPEC pumpt mehr Öl
Lieferung der freigegebenen strategischen Ölreserven
Markt gut mit Öl versorgt

Unsere Heizölpreise verharren in der Seitwärtsbewegung. Etwas anderes ist in diesen Tagen kaum zu erwarten. Die Konjunkturaussichten lassen einen Aufwärtstrend absurd erscheinen. Die Gewöhnung an das virulente Schuldendrama macht einen Abwärtstrend unwahrscheinlicher. Dennoch bleibt die Möglichkeit für einen plötzlichen Preisruck nach unten lebendig. Verbraucher benötigen einen langen Atem, um von der vagen Chance profitieren zu können. Man sollte die Situation eng verfolgen, um eventuell einen günstigen Kaufmoment aufzuspüren. Dabei kann unser Preisalarm hilfreich sein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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