Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Tiefere Preise setzen sich nicht durch

Die Temperaturen in den US-Heizölregionen könnten für einen Abwärtstrend der Preise nicht besser sein. Aber anstatt zu fallen, stiegen sie gestern. Begründet wird das mit einer schweren Verbalattacke des Iran, mit der die OPEC aufgefordert wird, den Ausstoß zu drosseln. Der bullische Tenor wurde durch die Parole, in den USA könnte das Benzin knapp werden, unterstützt. Damit sind die knappen Raffineriekapazitäten, die durch den geringen Heizölverbrauch in den Hintergrund traten, wieder im Gespräch. Das Thema war und ist ein Dauerbrenner. Der Dollar bewegt sich kaum zum Euro. Der Trend geht weiter seitwärts.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Iran fordert Kürzung der OPEC-Liefermengen
Raffineriekapazitäten knapp
Weltweites Nachfragewachstum
IEA hebt Nachfrageprognose an
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in den USA
Rohöl- und Heizölvorräte auskömmlich
US-Verbraucher sparsamer
Russland steigert Förderung
OPEC kann nicht alles Öl verkaufen

Unsere Heizölpreise steigen. Die November-Tief-Preise bleiben bis auf weiteres das Beste, was Verbraucher zuletzt bekamen. Die Impulse vom internationalen Markt sind wechselhaft. Das geringe Handelsinteresse zwischen Weihnachten und Neujahr macht es schwer, einen Trend zu erkennen. Unter fundamentalen Aspekten hat ein Seitwärtstrend die wahrscheinlichste Zukunft. In Süddeutschland werden die Preise immer noch durch die niedrigen Pegelständen auf den Wasserstraßen hoch gehalten. Z.Z. bessert sich die Lage nicht.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen