Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Tod eines Desperados

Osama bin Laden ist tot. Vor dem Weißen Haus kommt es zu spontanen Siegeskundgebungen. Der Dollar steigt. Öl wird billiger. Für die USA ist die Welt schlagartig eine bessere geworden. Es gibt mehr Öl und die US-Wirtschaft blüht auf. Das jedenfalls signalisieren die Börsen heute Morgen. Den Tod eines Desperados wie den Gewinn eines Krieges zu feiern, gibt ein Zeugnis über den Zustand des Landes. Desperat. Es muss sich an Symbolik aufrichten, weil die Realität so niederschmetternd ist. Diese Realität wird heute nicht weniger Terrorismus hervorbringen als gestern. Die Unausgewogenheit der Vermögensverhältnisse wird nicht kleiner, sondern größer. Sie hat nichts mit Terrorismus, sondern mit den Gelddruckmaschinen der Notenbank zu tun. Die begünstigen die Finanzindustrie. Das Volk bekommt die davon ausgelöste Inflation zu spüren. Und wenn es überhaupt einen Effekt am Ölmarkt gibt, was sehr unwahrscheinlich ist, wird der allenfalls darin bestehen, dass irgendwo eine Pipeline in einer Vergeltungsmaßnahme in die Luft fliegt. All das wird in Kürze wieder wahrgenommene Realität sein. Dann fällt der Dollar und die Ölpreise steigen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Nullzinspolitik der FED
Chinas Ölkonsum wächst
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Sorge vor Ausweitung der Unruhen auf Saudi Arabien
Dollar sinkt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Reduzierte Wachstumsprognosen
Markt ausreichend mit Öl versorgt
Insgesamt hohe US-Bestände
Staatsschulden in den alten Industrienationen

Unsere Heizölpreise zementieren ihr Niveau, da an den Öl- und Devisenbörsen seit einer Zeit ausgewogen gegensätzlich gehandelt wird. Meist steigt dabei der Ölpreis, während der Dollar fällt. Heute Morgen ist es umgekehrt. Der Effekt auf die heimischen Heizölpreise ist irrelevant. Nichts deutet darauf hin, dass sich das bald ändern wird. Gleichwohl sollte man eine Veränderung nicht unbedingt herbeisehnen. Denn die wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Preissteigerung und nicht den erhofften Preisrückgang bringen. Aussitzen ist derzeit eine unbefriedigende Einkaufspolitik. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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