Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Totgesagte leben länger

Der Abwärtstrend der Ölpreise musste am Freitag für beendet erklärt werden. Die Chance, ihn wiederbelebt zu sehen, tendierte gegen Null. Sie hat dennoch gegriffen. Freitag Abend stand fest, der Abwärtstrend ist nicht tot. Fundamental war nichts Überraschendes geschehen. Um die Wirtschaft, insbesondere die der USA steht es schlecht. Politische Einflussfaktoren, das Wetter und was sonst noch von Bedeutung sein könnte, spielte keine Rolle. Übrig blieb das spekulative Wechselspiel zwischen Dollar und Öl. Das wendete sich unerwartet erneut zu Gunsten des Dollars. In Folge fließt Geld aus dem Ölmarkt in andere Anlagemärkte. Bis auf Weiteres heißt es nun wieder Öl im Abwärtstrend, Dollar im Aufwärtstrend. Man darf auf die Verlässlichkeit dieser Aussage gespannt sein.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Preisprognose von Goldman Sachs
OPEC diskutiert Ausstoßkürzung
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sinkende US-Konjunktur bringt Nachfragerückgang
Rückgang der OECD-Nachfrage
Weltwirtschaft kühlt sich ab
EIA und IEA senken Nachfrageprognosen
China setzt Inlandspreise für Ölprodukte herauf
Charttechnik: Abwärtstrend des Öls, Aufwärtstrend des Dollars

Unsere Heizölpreise neigen sich erneut abwärts. Die erwartete Aufwärtswelle wurde sofort nach Entstehung gebrochen. Ob sich damit erneut eine Chance für tiefere Preise auftut, muss noch bewiesen werden. Skepsis ist angebracht. Der Markt ist sehr stark von Spekulation getrieben. Im Binnenmarkt sind nach wie vor extrem viele Käufer unterwegs. Wer Heizöl ordert, muss bis zur Lieferung viel Geduld mitbringen. Die Auftragsbücher des Handels sind über Wochen gefüllt. Wer auf weiteren Preisrückgang spekuliert, kann sich Unterstützung mit unserem Tool Preisalarm holen. Das kostet nichts.

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