Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Trendkanäle noch intakt

Gestern drehte der Ölpreis wieder abwärts. Möglicher Auslöser war eine Meldung, nach der die OPEC ihre Exporte bis in den Februar hinein leicht steigert. Sollte der kurzfristige Aufwärtstrend damit zu Ende sein, wäre das eine nahezu perfekte Abkühlung des übergeordneten Abwärtstrends. Dieser war zu heiß gelaufen. In dem Fall dürfte man auf neue Preistiefs hoffen. Von Investmentfonds wird allerdings angenommen, dass sie weitere Preissteigerungen durchsetzen wollen. Der Dollar ist bereits zu seinem übergeordneten Trend zurückgekehrt. Die US-Konjunktur wird positiv gesehen. Der Kursrückgang des Vortags wurde annulliert. Der Trend weist stetig aufwärts.

preistreibende (bullische) Einflüsse: USA erhöhen strategische Reserve
Winterliche Temperaturen in den USA
US-Nachfrage leicht gestiegen
Iran könnte wegen der UNO-Sanktionen Ölwaffe einsetzen
Instabile Lage in Nigeria und im Irak
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC produziert mehr statt weniger Öl
OPEC machtlos gegen Preisverfall
Winter bisher ausgefallen
Heizölverkäufe drastisch gesunken
Markt überversorgt

Unsere Heizölpreise geben nach. Der Gedanke an tiefere Preise muss noch nicht aufgegeben werden. Der Abwärtstrend ist nicht beendet. Im Süden Deutschlands kommt des durch den Wintereinbruch zu Lieferstörungen. Die Preise werden dadurch nicht beeinflusst. Die Binnennachfrage ist gering. Es liegt weiterhin eine gute Situation für Käufer vor.

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