Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Trends: Öl schlägt Dollar

Eine Änderung des milden Herbstwetters im Nordosten der USA ist nicht in Sicht. Über die Hälfte der durch die Hurrikane geschädigten Ölanlagen im Golf von Mexiko ist wieder in Betrieb. Damit steht es momentan den Umständen entsprechend gut um die Ölversorgung. Die Preise setzen ihre Abwärtstrends fort. Gasöl zeigt den größten Rückgang. Der Dollar legt eine Pause in seinem Aufwärtsdrang ein. Der heftige Anstieg der letzten Woche muss noch verdaut werden. Eine Fortsetzung des steigenden Trends wird allgemein angenommen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Winterversorgung
Iran droht mit dem Ölhahn
IEA und EIA sähen Unsicherheit mit wechselhaften Prognosen
Gesunkener US-Benzinverbrauch nicht nachhaltig
Dollar im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in den USA
Vorratslage in jeder Beziehung auskömmlich
Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt gut voran
USA entdecken Sparsamkeit
OPEC zur Erhöhung der Exporte fähig
Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven
Charttechnik: kurzfristiger Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise befinden sich im Abwärtstrend. Eine Lieferung von 3000 Liter ist mittlerweile fast 15 % billiger als Ende August. Mit Blick auf die Jahresentwicklung kommt die Preisbewegung erwartungsgemäß. Bis zum ersten Kälteeinbruch in den USA sollte der Trend durchhalten. Gegenreaktionen müssen nach deutlichen Preisrückgängen immer einkalkuliert werden.

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