Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Trends bestätigt

Der Preisverfall vom Montag lockte gestern neue Käufer auf das Parkett. Die Preise zogen wieder an. Damit ist klar, dass eine Entspannung lediglich zur Konsolidierung des Aufwärtstrends beiträgt. Eine Trendwende verlangte nach gewichtigen Argumenten. Eine friedvolle Änderung der iranischen Atompolitik oder eine wundersame Heilung des US-Raffinerieinventars wären solche Argumente. Die wird es nicht geben. Das US-Energieministerium erhöht derweil die Nachfrageprognose für 2007 um 0,2 Prozent. Das ist unspektakulär und doch wirkt es bullisch. Der Abwärtstrend des Dollars wurde gestern erneut bestätigt. Als Begründung wird ein Handelsstreit zwischen den USA und China genannt, der beiden Kontrahenten schaden könnte.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran und Sanktionen
Raffinerieprobleme und Benzinknappheit in den USA
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Starker Rückgang der Vorräte
EIA und IEA erhöhen Nachfrageprognose
Instabile Situationen in Nigeria und im Irak

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur verliert Stärke
Nachfrage geht jahreszeitbedingt zurück
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern

Unsere Heizölpreise ziehen wieder an. Die Entspannung währte nur kurz. Erwartungsgemäß wird der Aufwärtstrend erneut bestätigt. Eine Änderung ist nicht in Sicht. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht lautet, die Heizölpreise sind bei einer Liefermenge von 3000 Liter rund sieben Prozent günstiger als im Vorjahr.

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