Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Trendumkehr wird getestet

Die Preise steigen, weil es kälter wird. Aber die Schwäche des Auftriebs zeigt eher eine pflichtgemäße Preisbewegung als eine überzeugte Preisbewegung. Die Überzeugung zur Teuerung fehlt, weil die Vorräte weiterhin als auskömmlich angesehen werden. Fachleute, die vor Wochen noch exorbitant hohe Preisziele nannten, senken ihre Prognosen. Der Dollar testet einen Abwärtstrend, weil Analysten die Parole ausgeben, dass die Zinserhöhung in den USA beendet sei.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Winterversorgung
Raffineriekapazitäten knapp
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Vorratslage in jeder Beziehung auskömmlich
Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt voran
US-Verbraucher sparen etwas Öl
IEA senkt Nachfrageprognose
Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven

Unsere Heizölpreise steigen. Der klare Abwärtstrend ist vermutlich beendet. Eine direkte Umkehr in einen Aufwärtstrend ist aber wenig wahrscheinlich. Die Stimmung im Markt ist neutral. Versorgungsängste existieren nicht. Die Preise könnten einige Wochen um das aktuelle Niveau schwingen.

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