Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Trendwechsel rückt näher

Getrieben von den Heizölnotierungen wurde der gesamte Ölmarkt gestern weiter aufwärts befördert. Heizöl und Diesel weisen weltweit die größten Steigerungsraten in der Nachfrage auf. Wegen knapper Raffineriekapazitäten bieten sie berechtigten Anlass, an der Versorgungssicherheit zu zweifeln. Die Stimmung im Markt droht nun zu kippen. Der langfristige Aufwärtstrend steht vor der Machtübernahme. Nach guten US-Wirtschaftsdaten setzt der Dollar seinen Aufwärtstrend kraftvoll fort.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Sorge über Produktengpässe im vierten Quartal
Chinas Nachfrage wächst weiter
Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hohe US-Rohölvorräte
Hohe Vorräte der OECD-Länder
OPEC pumpt knapp 30 Mio. Barrel pro Tag
Wachsende Reservekapazitäten

Unsere Heizölpreise steigen. Dass sie sich längerfristig über dem Niveau der letzten Woche einpendeln werden, entspricht unserer Erwartung. Die Preissteigerung dieser Woche geht allerdings deutlich über unsere Schätzung hinaus. Verbraucher halten sind momentan mit Käufen extrem zurück. Der Glaube an fallende Preise scheint auf breiter Basis fortzubestehen. Berechtigten Grund dafür sehen wir nicht.

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