Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Trotz Ike fällt der Ölpreis

Nun haben die beiden wichtigen Ölsorten, die an den Börsen gehandelt werden (WTI, Brent) die 100-Dollar-Marke nach unten durchbrochen. Doch niemand scheint beeindruckt. Anders als beim Durchbrechen dieser Marke nach oben scheint keine sich daraus speisende Reaktion zu erfolgen. Damals hatten charttechnisch orientierte Anleger immer wieder für ein neues Feuerwerk gesorgt. Heute bleibt es aus. Der Markt gilt als überverkauft, was eine baldige Gegenreaktion vermuten lässt. Trotz der Ankunft des Hurrikans Ike am Wochenende, der auch Schäden an den Ölanlagen verursacht hatte und die NYMEX extra am Wochenende einen Handelstag einlegte, fielen die Preise. Die Schäden, die Ike versucht hat, seien nicht so schlimm, wie die vom Hurrikan Katrina. Der Abwärtstrend, der uns seit Juli/August sinkende Preise beschert, ist intakt. Weitere Hurrikane, die weitere Schäden anrichten könnten, seien erst einmal auch nicht in Sicht. Die Nachfrage-Situation ist zurzeit maßgebend und diese ist schwach. Der Dollar hat am Freitag verloren und bleibt schwach. Das soll nicht Folge einer ebenfalls schwachen Konjunktur in den USA sein, sondern wird mit dem immer noch kränkelnden Bankensektor in den USA begründet.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC kürzt Überproduktion
Schäden aufgrund des Hurrikans Ike
Kaukasuskonflikt
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: EIA, IEA und OPEC senken Nachfrageprognosen
Steiler Aufwärtstrend des Dollars
Sinkende US-Konjunktur
Sinkende OECD-Konjunktur
China setzt Inlandspreise für Ölprodukte herauf

Unsere Heizölpreise folgen dem Weltmarkt und werden durch einen schwächeren Dollar unterstützt, der den Preisverfall beim Öl nicht aufhalten kann. Die Frage, die sich jetzt stellt, ist, auf welchem Niveau der Ölpreis einen Sockel findet. Denn fasst immer blieb der Preis nach einer erheblichen Steigerung auf einem höheren Niveau. Um den Heizölpreis automatisiert zu verfolgen, kann unser Preisalarm verwendet werden. Dieser Dienst ist kostenlos. Beachten Sie bei Ihrer Heizölbestellung, dass die Lieferzeiten aufgrund der hohen Nachfrage ungewöhnlich lang sind.

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