Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Trotz der Unstimmigkeiten

Brexit, Rosneft und schlapper Handel. In der EU ziehen erneut Gewitterwolken auf. Sie ziehen vom Ärmelkanal herüber. Die britische Regierung zeigt sich wieder einmal widerspenstig und es macht den Eindruck, dass Großbritannien mehr Lust verspürt, die Fliehkräfte der europäischen Staatsschuldenkrise zu verwenden als die Anziehungskraft eines stärker integrierten Europas wirken zu lassen. Brexit, der Ausstieg der Briten aus der EU geht in Brüssel als Gesprächsthema um. Den Finanzmärkten ist dies im Zusammenhang mit dem Eurokurs egal. Diese richtige Einschätzung über die Bedeutung des Herauslösens Großbritanniens aus der EU für den Euro ist eine seltene Ausnahme. Der Euro kann sogar ein wenig zulegen. Russland weiter seinen Einfluss auf Europa zu stärken. Allerdings mit anderen Mitteln. Rosneft, das russische Staatsunternehmen wird die Anteile eines Joint-Venture-Unternehmens, TNK-BP übernehmen und somit zum größten börsennotierten Ölkonzern der Welt aufsteigen. Damit sind wieder mehr als die Hälfte der russischen Rohölförderung unter staatlicher Kontrolle. Die Ölnotierungen zogen zunächst an, waren aber eher technisch motiviert. Einige Marktteilnehmer hielten die Verluste vom Freitag für überzogen. Eine echte Gegenreaktion zeigte sich gestern aber nicht.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Geringe US-Heizölbestände
Geldvermehrung der Notenbanken
Irans Öllieferungen werden boykottiert
Krieg in Syrien destabilisiert Nahen Osten
Spekulationen über iranische Attacken gegen Ölwege

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Hohe US-Rohölbestände
OPEC produziert über Quote
Ölangebot hoch
Chinas Wachstum wird langsamer
Globale Konjunkturaussichten schwach

Unsere Heizölpreise fallen. Wir erleben einen schönen Abgang. Er kommt hauptsächlich vom Abgang der Ölpreise. Ein stabilerer Euro tut das Übrige hinzu. Der bereits eingefahrene Preisrückgang verleitet zu weiterem Abwarten. Regional können die Preise bereits wieder wegen hoher Nachfrage anziehen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: HeikoHarlapp@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen