Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Trotz massiver Propaganda für Irakkrieg:

George Bush wird nicht müde, für seinen Krieg zu trommeln. Und er tut das mit erhöhter Taktzahl und verschärftem Ton. Vor diesem Hintergrund erscheint die aktuelle Preisbewegung mit ihrem leichten Aufwärtsdrang als sehr moderat. Nach den letzten Wochen ist man durchaus auf heftigere Anstiege in Folge mancher Verbalattacken aus dem Weißen Haus eingestellt.

Der Grund für die relative Ruhe des Preisanstiegs ist das Wetter. Über das Wochenende hat sich die Lage an den durch die Stürme Isidore und Lili teilweise abgeschalteten Ölplattformen und Versorgungseinrichtungen normalisiert. Dadurch konnte die Produktion wieder ohne Störungen aufgenommen werden. Den USA wird somit vorerst die Sorge über drohende Versorgungsengpässe im Winter genommen.

Ein preistreibender Einfluss wird dem vermuteten Terroranschlag auf einen französischen Öltanker vor der Küste Jemens zugeschrieben. Da der wirkliche Grund für die Explosion auf dem Schiff aber noch vollkommen unklar ist, sind mit diesem Unglück ausschließlich rein spekulative Preisverschiebungen verbunden.

Heute Morgen bewegt sich der Gasölpreis in Rotterdam leicht aufwärts. Mit 246 $ pro Tonne bleibt er aber noch in der Handelsspanne vom Freitag.

Unser Heizölpreis zieht ebenfalls leicht an. Er bewegte sich in den letzten Tagen seitwärts. Nachdem Bush seine Töne gegen den Irak weiter verschärft, ist kaum mit einem Abwärtsdrehen der Preise zu rechnen. Der längerfristige Trend zeigt klar nach oben. Und der ist ungebrochen in Funktion. Es könnte also ratsam sein, sich mit Heizöl einzudecken, bevor es noch teurer wird.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen