Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


US-Arbeitsmarkt und Alaska

Es geht voran, aber langsamer als gedacht. Zwar ist die Arbeitslosenquote laut offizieller Arbeitsmarktstatistik vom vergangenen Freitag in den USA gesunken, aber die Erwartungen wurden mit knapp einem Drittel weniger neuer Stellen enttäuscht. So blieb die Reaktion auf die US-Arbeitsmarktzahlen auch uneinheitlich. Erst als die Aktienbörsen nachließen und der Dollar stärker wurde, fielen die Ölpreise. Das revidierte sich im Verlauf des Handelstages noch, aber die Ölpreise blieben geringfügig im Minus. Da der Dollar zur gleichen Zeit stieg, blieb für den deutschen Verbraucher wenig übrig. Heute Morgen sieht es wieder schlechter aus. Die Ölmärkte starten bereits mit einem ordentlichen Plus in den Handel. Der Dollar bleibt praktisch unverändert. Das lässt die deutschen Heizölpreise steigen. Mit der Schließung der wichtigsten Ölpipeline in Alaska, die ca. 9 Prozent der US-Rohölproduktion befördert, gab es für diesen Anstieg ein echtes Verteuerungssignal aus dem Ölmarkt. Die Pipeline wurde wegen eines Lecks geschlossen. Die Reparaturarbeiten laufen bereits. Noch ist der Einfluss geringer als er sein könnte. Der Dollar steigt trotz der andauernd bestehenden Gefahr der Überschuldung der USA. Noch überwiegt der Konjunkturoptimismus.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Freundliche Konjunkturdaten für die USA
Asien fragt mehr Ölprodukte nach
China wird strategische Reserven in 2011 weiter aufstocken
OPEC erhöht Preisziel
EIA, IEA und OPEC heben Nachfrageprognose an
Winterliches Heizen
Finanzsystem bekommt alle erdenkliche Hilfe

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China wird Leitzins anheben müssen
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
Euroraum im Schuldendrama
Steigender Dollar

Unsere Heizölpreise ziehen leicht an. Das Auf und Ab der letzten Woche kann als Vorgeschmack der nächsten Zeit angesehen werden. Kurzfristig werden unkalkulierbare Preissprünge zu sehen sein. Langfristig zeigt der Trend nach oben. Selbst die Dollarkrise wird es wahrscheinlich noch nicht 2011 geben, so dass eine Entlastung auf dieser Seite nicht zu erwarten ist. Wer frei in der Wahl seines Kaufmomentes ist, sollte eher früher als später kaufen. Für den akuten Bedarf muss der tägliche Blick auf die Heizölpreise erfolgen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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