Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


US-Arbeitsmarkt und viel Geld

Am vergangenen Freitag sind die Ölnotierungen und der Dollar gestiegen. Auslöser waren wieder einmal die Arbeitsmarktdaten aus den USA. Sie stellten sich als robuster dar als zuletzt erwartet wurde. Allerdings zeigt die Ankündigung der US-Notenbank, weitere Staatsanleihen zu kaufen, immer noch Wirkung und bestimmt die positive Stimmung an den Aktien- und Rohstoffmärkten. Es heißt, das frische Geld der Fed fließe in die Aktienmärkte und beflügele diese. Neben den mittelfristigen Wechselkursverlusten, die der amerikanischen Exportwirtschaft unter die Arme greifen, wird auch die Stärkung des Aktienmarktes ein willkommener Nebeneffekt der Geldspritze sein. Es darf nämlich nicht vergessen werden, dass beinahe die gesamte Altersvorsorge in den USA auf Aktien- und andere Wertpapiere basiert. Mit einer vermeintlich gesicherten Altersvorsorge lässt sich möglicherweise auch der US-Konsument wieder reanimieren. Kurzfristig steigert die Geldpolitik der Fed allerdings lediglich die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer. Weiter steigende Aktienkurse und Ölnotierungen werden die Folge sein.

preistreibende (bullische) Einflüsse: FED gibt der US-Wirtschaft noch mehr billigstes Geld
US-Dollar fällt
US-Ölbestände fallen
Einige US-Wirtschaftsindizes positiv
Gedrosselte Produktenproduktion in den USA
Chinas Binnenwirtschaft entwickelt sich stark

preisdrückende (bärische) Einflüsse: FED sieht US-Wirtschaftsentwicklung skeptisch
Hohe Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach

Unsere Heizölpreise steigen. Dollar und Ölnotierungen treiben sie an. Den zuletzt starken Gewinnen an den Ölmärkten könnte eine Gegenreaktion folgen. Sie wird aber nicht so stark ausfallen, dass sie die letzten Anstiege vollkommen kompensiert werden. Kurz- und mittelfristig weisen die Gesamtumstände auf eine höhere Wahrscheinlichkeit für steigende Preise als für fallende Preise hin. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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