Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


US-Arbeitsmarktdaten lassen Preise fallen

Am Freitag wurden die US-Arbeitsmarktdaten bekannt gegeben. Erwartet wurde ein Aufbau von 130.000 neuer Arbeitsplätze. Tatsächlich wurden aber nur 92.000 erreicht. Das wirkte sich auf die Börsenkurse, aber auch auf den Ölpreis aus. Die Arbeitsmarktzahlen werden mit der konjunkturellen Entwicklung verbunden. Da die USA immer noch die größten Verbraucher sind, kann dies direkten Einfluss auf die Ölpreise haben. So auch am Freitag und am Wochenende. Die revidierten Vorhersagen zu den Sturmgefahren in der USA-Golfregion trugen ihr Übriges dazu bei. Der Euro konnte gegenüber dem Dollar weiter gewinnen. Auch dies war eine Reaktion auf die Arbeitsmarktdaten.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC will Fördermengen nicht erhöhen
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Instabile Lage in Nigeria
Atomkonflikt mit dem Iran
Chinas Wirtschaftswachstum ist stärker als erwartet
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Arbeitsmarktdaten fallen schlechter aus als erwartet
Wiederinbetriebnahme einiger US-Raffinerien
US-Benzinnachfrage sinkt
US-Rohöllager prall gefüllt
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
Iran reduziert Aggressivität im Atomstreit

Unsere Heizölpreise haben sich kurzfristig dem Weltmarkt angeschlossen und sind gefallen. Unterstützt wurde dies durch den gestiegenen Euro. Mittelfristig bewegen sich die Preise weiter seitweits. Innerhalb des Seitwärtstrends sind wir aber am unteren Ende angekommen. Sollten die Preise wieder nach oben schnellen, wird sich dieser Zeitpunkt als guter Kaufzeitpunkt erwiesen haben.

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