Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


US-Benzinmarkt hält Ölpreise hoch

Die US-Raffinerien sind eine verlässliche Bank für bullische Impulse. Fast täglich werden technische Probleme bekannt gegeben. So auch gestern. Der positive Eindruck vom Vortag zur Entwicklung des US-Benzinmarkts wurde revidiert. Benzinnotierungen schossen in die Höhe. Sie zogen den Markt insgesamt hoch. Heizöl tendiert seitwärts, gestern mit steigender Flanke. Für den Südosten der USA liegt eine Sturmwarnung vor. Aus dem Kongo wird Feuer auf einem Ölfeld der Total gemeldet. Es kommt zu Lieferausfall. Der Dollar steigt weiter. Analysten sehen den Abwärtstrend am Ende. Die Zinsen im Euroraum bleiben unverändert. Wie am Vortag die FED spricht die EZB von Inflationsgefahren.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffinerieprobleme und Benzinknappheit in den USASturmwarnung für den Südosten der USAFeuer auf einem Ölfeld im KongoUnruhen in Nigeria betreffen auch ÖlanlagenAtomstreit mit dem Iran und SanktionenTerrorgefahren in Saudi ArabienNegative Hurrikanprognosen für die USAEIA erhöht Nachfrageprognose

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Unsere Heizölpreise zogen weiter an. Die bullischen Vorgaben des Weltmarkts und der steigende Dollarkurs sind ursächlich. Mittelfristig sollte die Preisbewegung seitlich verlaufen, wenn es zu keinen besonderen Störungen durch geopolitische und wetterbedingte Ereignisse kommt. Die Dollarentwicklung könnte leichten Auftrieb ins Spiel bringen. Da die Nachfrage im Binnenmarkt weiterhin sehr gering ist, bleiben die Margen am Boden. Sie werden mit anziehendem Kaufinteresse für zusätzlichen Preisauftrieb beim Heizöl sorgen.

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