Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


US-Bestände

Sorgenkind ist das Benzin. Selbst die Rekordmengen an Importware, die im letzten Monat wieder in die USA flossen, vermochten den Durst nach Autokraftstoff nicht zu löschen. Im Vorfeld der Bestandsmeldungen zogen die Preise unter Führung des Benzins wieder an. Unterstützt wurden sie von weiteren Raffinerieproblemen in den USA. Die Bestandsdaten beruhigten die Gemüter dann aber ein wenig.

API gab folgende Werte bekannt:

Rohöl verliert 4,0 Mio. Barrel zur Vorwoche und steht damit 1,2% unter dem Wert des Vorjahres.

Heizöl und Diesel gewinnen 4,3 Mio. Barrel zur Vorwoche und stehen nun 12,8% über dem Vorjahresbestand.

Benzin gewinnt 1,3 Mio. Barrel zur Vorwoche und steht mit einem Minus von 1,2% zum Vorjahr etwas besser da als vor 7 Tagen.

Die problematische Phase bei Benzin sollte bis Ende August fortbestehen. Dann werden planmäßig zwei große Raffinieren in Rotterdam wieder anlaufen, die derzeit gewartet werden. Damit müsste eigentlich wieder genügend Produkt in die Märkte fließen.

Unerwartet kommt der deutliche Rückgang beim Rohöl. Die Tatsache, dass plötzlich geringere Vorräte vorhanden sind als im Vorjahr könnte in nächster Zeit für etwas Preisdruck sorgen. Noch ist es schwer vorstellbar, dass sich von dieser Seite ein echtes Problem entwickeln sollte. Aber man sollte nun wachsam bleiben.

Gasöl ist heute Morgen erwartungsgemäß etwas teurer als gestern. Die Tonne kostet in Rotterdam 218,25$.

Unser Heizölpreis zieht leicht an. Er setzt ebenfalls erwartungsgemäß seine seitwärtsgerichtete Bahn fort. Auch wenn der Rohölpreis derzeit relativ hoch ist, meinen wir, dass es Sinn macht, sich auf ein kurzfristigen Eindecken des Heizölbedarfs einzurichten. Grund hierfür ist die nun doch etwas undurchsichtige Versorgungslage beim Rohöl.

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