Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


US-Konjunktur bedrückt

Der Preisrückgang bekommt Form. Charttechnisch deutete er sich vor wenigen Tagen an. Gestern lieferten Stimmungsindikatoren zur US-Konjunktur einen fundamentalen Grund, die Abwärtstendenz in die Tat umzusetzen. Die durch die Zinssenkung gerettet geglaubte US-Konjunktur beflügelte zuletzt die Ölpreise. Nun kommt der Dämpfer. Marktteilnehmer beginnen bärische Argumente zu suchen und finden diese in einer sinkenden Hurrikanwahrscheinlichkeit und der Wiederinbetriebnahme von präventiv abgeschalteten Ölanlagen im Golf von Mexiko. Der Dollar rauscht als Folge der Konjunkturdaten weiter abwärts.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikansorgen im Golf von Mexiko
OPEC erhöht Quoten ungenügend
Raffineriestörungen in den USA
Iran provoziert den Westen im Atomkonflikt
Chinas Wirtschaft wächst weiter stark
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Konjunkturabkühlung in den USA
Hurrikanwahrscheinlichkeit sinkt
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
US-Rohöllager gut gefüllt
US-Benzinmarkt entspannt

Unsere Heizölpreise drehen abwärts. Ölpreis- und Dollarentwicklung laufen nun verbraucherfreundlich. Die Bewegung hat Chance auf Fortgang, ohne dabei den generellen Aufwärtstrend zu brechen. Den sehen wir noch als gültig an. Mit dem erwarteten Wintereinbruch der Preise rechnen wir noch nicht. Allerdings lässt der wahrzunehmende Stimmungswechsel an den Börsen hoffen, dass wir uns irren. Aktuell sind die Heizölpreise höher als im letzten und gleichhoch wie im vorletzten Jahr.

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