Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


US-Konjunktursorgen und Hilfe für Spanien

Während Merkel und Hollande die griechische Regierung aufforderten die Sparbemühungen zu intensivieren, wird hinter den Kulissen an einer weiteren Hilfsmaßnahme für Spanien gearbeitet. Es sind alles nur Spekulationen, aber im Großen und Ganzen geht es wohl auch darum, vorbereitet zu sein, um bei einem Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro-Raum einen Dominoeffekt verhindern zu können. Vordergründig sollen die Zinsen für weitere spanische Staatsanleihen von der magischen 7-Prozent-Grenze gehalten werden, ab der ein Staat sich schwerlich längerfristig refinanzieren kann. Allerdings sind die Zinsen für zehnjährige Anleihen bei 6,35 Prozent. Mehr Einfluss auf die Marktentwicklung hatten gestern die Arbeitsmarktzahlen aus den USA. Sie fielen schlechter aus als erwartet wurde. Damit fielen die Aktienkurse, aber zum Abend hin auch die Ölnotierungen und der Dollar. Aber egal, ob es um die Entscheidung der US-Notenbank oder um weitere Hilfen für Spanien geht, beide Entscheidungen werden erst Mitte September gefällt. Zum einen findet dann die nächste reguläre Sitzung der FED statt und zum anderen steht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Rechtmäßigkeit des ESM an. Bis dahin wird nur heiße Luft gehandelt.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Stützungsaktionen von Politik und Notenbanken erwartet
Kalter Krieg um iranisches Atomprogramm wird heißer
Krieg in Syrien destabilisiert Nahen Osten
Irans Öllieferungen werden boykottiert
Nordseeölanlagen im Wartungszyklus
Zu viele Ölkäufer in Europa
Knappe Reservekapazitäten der Förderländer

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Schwache Konjunkturaussichten
IEA senkt Prognosen zur Ölnachfrage
Schuldenkrise in Europa
OPEC produziert noch über Quote
Hohe Ölbestände weltweit (noch)
China importiert Öl aus dem Iran

Unsere Heizölpreise geben erneut nach. Das ist hauptsächlich einem Abgang bei den Ölnotierungen zu verdanken. Der Euro profitiert von der Schwäche der US-Konjunktur und schlechten Meldungen aus den USA über mangelnde Nachfrage aus China. Während mit der Zeit das Schreckenspotenzial einer Griechenland-Pleite abgebaut wird, erscheint es fast als weiser Zug der Karlsruher Richter, sich mit den Eilanträgen zum ESM Zeit zu lassen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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