Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


US-Notenbank mit schlechten Nachrichten

Das berühmte Beige Book in den USA enthält Einschätzungen und Kommentare der zwölf regionalen Zentralbanken der USA und wird durch die US-Zentralbank Fed herausgegeben. Gestern wurde es wieder einmal veröffentlicht und enthielt keine guten Nachrichten für die US-Regierung. Neben dem Schuldenstreit hat es Präsident Obama auch noch mit einer lahmenden Wirtschaft zu tun. Alles in allem sind das schlechte Aussichten. Auch die US-Ölbestandsdaten, die jeden Mittwoch veröffentlicht werden, zeigen, dass die Nachfrage nach Rohöl, Benzin, Diesel und Heizöl gering sind. Deswegen wurden gestern an den Ölbörsen Spielräume nach unten getestet. Die Ölnotierungen gingen sodann mit einem Minus aus dem Handel. Dieses Minus ist bereits am heutigen Morgen annulliert. Im US-Schuldenstreit gibt es nichts Neues zu berichten. Dennoch verlor gestern der Euro erheblich gegenüber dem Dollar. Die Erklärung sei in Gewinnmitnahmen vor einer Lösung des US-Schuldenstreits zu suchen.

Die US-Bestände steigen. Die Fahrsaison in den USA hat nach wie vor keine Auswirkung gezeigt. Somit bleiben die Bestandsdaten ein Indikator für die geringe Wirtschaftstätigkeit in den USA. Die vom DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) ermittelten Zahlen lauten wie folgt:

Rohöl: +2,3 Mio. Barrel (DOE) bzw. +4,0 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: +3,4 Mio. Barrel (DOE) bzw. +2,9 Mio. Barrel (API)
Benzin: +1,0 Mio. Barrel (DOE) bzw. -0,6 Mio. Barrel (API)

In Summe ergibt sich ein Aufbau von 6,7 (DOE) und von 6,3 (API) Mio. Barrel. Die Raffinerieauslastung ist auf 88 Prozent gefallen.

Heute Morgen ziehen die Preise leicht an. Sie machen damit die gestrigen Verluste wieder wett. Die Tonne Gasöl kostet 972,25 Dollar. Das Barrel Rohöl wird in New York zu 97,18 und in London zu 117,67 Dollar gehandelt. Der US-Dollar kostet 69,67 Eurocent.

Unsere Heizölpreise ziehen an. Sie bekamen es vor allem über den Verlust beim Euro zu spüren. Eine Lösung des US-Schuldenstreits wird bereits immer deutlicher vorweg genommen. Aber nach der Krise ist vor der Krise. Nach den USA ist wieder Europa dran. Dort stehen mit Portugal und Spanien die nächsten Kandidaten für Rettungspakete bereit. Man sollte die Heizölpreise eng verfolgen, um einen freundlichen Kaufmoment aufzuspüren. Dabei kann unser Preisalarm hilfreich sein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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