Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


US-Notenbank muss weiter helfen

Das gestern veröffentlichte Protokoll der Sitzung der US-Notenbank (Fed) schürte Unsicherheit. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Notenbänker trotz der zuletzt wieder besseren US-Wirtschaftsdaten glauben, dass die Erholung der US-Wirtschaft nicht nachhaltig sei. Da der Leitzins bereits auf 0 bis 0,25 Prozent gesenkt wurde, bleibt ihr nur der weitere Aufkauf von Finanztiteln, um mehr Geld in den Markt zu blasen. All das Geld ist aber nicht für die reale Wirtschaft bestimmt, sondern für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs des Finanzcasinos. Zwar sind so die Banken abgesichert, aber die Wetten laufen auf reale Wirtschaftsereignisse. Und die wurden als nicht sicher eingestuft. Dies ließ gestern eine technische Reaktion auf die letzten Anstiege zu. Die Ölnotierungen gaben nach. Heute wird auf die US-Bestandsdaten gewartet. Diese werden am heutigen Nachmittag veröffentlicht und geben die Veränderung zur Vorwoche an. Sie sind häufig Gegenstand von Wetten und beeinflussen so die Ölpreise. Der Dollar konnte gestern aufgrund der zuletzt positiven Meldungen über die US-Wirtschaft zulegen. Deswegen ist der Preisnachlass beim Heizöl geringer als er durch die Verluste beim Ölpreis sein könnte.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Asien fragt mehr Ölprodukte nach
China wird strategische Reserven in 2011 weiter aufstocken
Private Lagerbestände sinken
OPEC erhöht Preisziel
EIA, IEA und OPEC heben Nachfrageprognose an
Winterliches Heizen
Finanzsystem bekommt alle erdenkliche Hilfe

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China wird Leitzins anheben müssen
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
Euroraum im Schuldendrama
Schwache Konjunkturdaten für die USA

Unsere Heizölpreise geben leicht nach. Die Gewinnmitnahmen wegen der Verunsicherung der Märkte durch die Fed werden nicht anhaltend sein. Es gibt eine positive Grundstimmung bei den Marktteilnehmern, die die Marke von 100 Dollar pro Barrel als mittelfristiges Ziel erkoren haben. Heute Morgen ist es eher ruhig. Der Dollar zieht leicht an. Zurzeit ist der Markt noch in der Findungsphase. Die Richtung scheint aber vorgezeichnet zu sein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: HeikoHarlapp@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen