Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


US-Rohölvorräte problematisch?

Der DOE-Report bestätigte die vorher veröffentlichten Zahlen des API zur Entwicklung der Ölvorräte in den USA. Innerhalb der letzten Woche fiel der Rohölbestand um über 10 Mio. Barrel und erreicht damit ein absolutes Tief auf unserem Drei-Jahres-Chart.

Verantwortlich für diesen dramatische Abbau ist die Wettersituation im Golf von Mexiko. Der Hurrican Isidore zwang die Betreiber der Ölplattformen die Förderung für einige Tage einzustellen. Dadurch fehlten den USA 1,4 Mio. Barrel Rohöl pro Tag. Das ist ein Viertel ihrer eigenen Produktion.

Kaum hatte Isidore Ruhe gegeben, folgte Lili. Und zu allem Überfluss war dieser Hurrican noch stärker als sein Vorgänger. Damit wird sich der Produktionsverlust ausweiten. Die USA könnten nun ein Problem bekommen. Das National Petroleum Council geht davon aus, dass Bestandsvolumina unter 270 Mio. Barrel im Falle eines strengen Winters Versorgungsunterbrechungen zur Folge haben werden. Der kritische Wert wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der nächsten Woche unterschritten werden.

Für den Ölpreis bedeutet das, dass er nicht nur von George Bushs Kriegsbemühungen abhängig sein wird, sondern auch eine längerfristige Wetterkomponente bekommt. Selbst ein Gegensteuern der Ölproduktionsstaaten durch höhere Fördermengen könnte zu spät kommen, wenn ein strenger Winter ins Haus stünde.

Die Aussichten sind also nicht besonders gut. Dennoch verhält sich der Markt momentan ruhig. Gasöl kostet heute Morgen in Rotterdam 250,25 $ pro Tonne. Das ist unverändert zu gestern Abend.

Unser Heizölpreis ist heute Morgen geringfügig teuerer als gestern. Bedenken Sie bitte, dass Sie im Falle einer Bestellung wegen des deutschen Feiertags erst morgen eine Rückmeldung von unserem Partnerhändler erhalten.

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