Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


US-Temperaturen rauf, Ölpreis runter

Zum Wochenende rutschte der Ölpreis ab. Besondere Ursachen für die relativ heftige Bewegung gibt es nicht. Als auslösend gelten das Wetter und die Charttechnik. In den USA werden in dieser Woche höhere Temperaturen erwartet. Charttechnisch ist der Anstieg seit Mitte November ausgereizt. Eine Gegenbewegung passt ins Bild. Mittelfristig ist eine Seitwärtsbewegung die wahrscheinlichte der möglichen Entwicklungen. Wenn sich der Rohölpreis der 60-Dollar-Marke nähert, ist mit deutlichen Reaktionen der OPEC zu rechnen. Aktuell liegt der Preis bei 62 Dollar. Die US-Währung befindet sich in der erwarteten Gegenbewegung zu den schweren Verlusten im November. Seit Freitag geht es aufwärts. Passable Arbeitsmarktdaten unterstützen die Bewegung.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Nachfrage leicht gestiegen
US-Destillatbestände deutlich gesunken
Saudi Arabien, Iran, Venezuela wollen weiter kürzen
Terror gegen Ölanlagen im Irak, in Nigeria und im Sudan
Raffineriekapazitäten knapp
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Wetter: Temperaturen steigen
OPEC konnte Kürzungen bisher nicht durchsetzen
US-Konjunktur kühlt sich ab
Markt mit Rohöl überversorgt
OECD-Bestände auf Rekordniveau
Dollar dämpft Ölpreis

Unsere Heizölpreise halten das Niveau. Den Preisrückgang am Weltmarkt machen sie nicht mit, weil die Dollarentwicklung entgegengesetzt verläuft. Immerhin, die Preise sind gut. Sie befinden sich in der Nähe ihrer Jahrestiefs. In dieser Woche greifen die ersten MwSt.-Erhöhungen für Lieferungen im Januar. Damit wird Heizöl drei Prozent teurer. Die aktuellen Lieferzeiten liegen zwischen zwei und drei Wochen.

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