Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


US-Wirtschaft zieht an

Am Freitag zogen die Preise erneut an. Das Bruttoinlandsprodukt der USA ist im letzten Quartal schätzungsweise um 3,4 Prozent angestiegen. Das sorgte neben dem Aufbau von Kauforders am Freitag für weitere Unterstützung. Der Handel an den Börsen war allerdings gering. Dies führt zu einer Überbewertung der wenigen Handelsaktivitäten. Letztlich bleiben die Grunddaten aber eher neutral. Auch der Dollar zieht wieder etwas an. Grundlage sind auch hierfür die Meldungen über die US-Wirtschaft vom Wochenende.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Bestandsdaten werden negativ interpretiert
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Instabile Lage in Nigeria
Atomkonflikt mit dem Iran
Chinas Wirtschaftswachstum ist stärker als erwartet
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC offen für höhere Liefermengen
Wiederinbetriebnahme einiger US-Raffinerien
US-Benzinnachfrage sinkt
US-Rohöllager prall gefüllt
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
Iran reduziert Aggressivität im Atomstreit

Unsere Heizölpreise bewegen sich auch heute nur wenig. Die Kursschwankungen an den Börsen werden nicht mitgemacht. Kurzfristig erwarten wir keine Änderung der Bewegungsrichtung. Wir erwarten eher Preissteigerungen als Preissenkungen. Insbesondere wenn die Inlandsnachfrage wieder anzieht.. Die 3000-Liter-Partie Heizöl kostet aktuell knapp fünf Prozent weniger als vor einem Jahr.

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