Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


US-Wirtschaftsdaten besser

Schon wieder werden schlechte Wirtschaftsdaten, die besser als erwartet ausfallen als Hoffnungsschimmer gewertet. Das US-Bruttoinlandsprodukt sank im letzten Quartal des Vorjahres lediglich um 6,3 Prozent. Bisher galt die Zahl von 6,2 Prozent. Das ist schlechter als bisher angenommen. Die Korrektur fiel aber besser aus als erwartet. Erwartet wurde eine Korrektur auf 6,5 Prozent. Dies in der bisherigen Lesart miese Ergebnis reicht vielen Analysten aus, um darin eine kleine Trendwende zu erkennen. Es wird wieder einmal verbreitet, dass es um die Wirtschaft doch nicht so schlecht stünde. Die Aktienmärkte und ihnen voran die Technik-Werte stiegen erneut. In ihrem Sog folgen die Ölnotierungen. Sie zogen zwar nicht im gleichen Maße an, dennoch wird ihr Fallen immer schwieriger. Die guten Bestandsdaten hätten zu einer Korrektur nach unten führen können, taten es aber nicht. Ein Fallen unter die 50-Dollar-Marke wird bereits als unwahrscheinlich angesehen, je länger sich der Preis über dieser Marke befindet. So bestimmt hauptsächlich die Psychologie den aktuellen Preis. Der Dollar fällt heute bereits wieder, nachdem auch er gestern eine Erholungsphase erlebte.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Gelddruckprogramm der USA
Rallye an den Aktienmärkten
OPEC Exporte gefallen
Lieferausfälle in Nigeria
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft
Erholung am US-Häusermarkt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC verzichtet auf weitere Kürzung
Weltweite Nachfrage sinkt
Enttäuschung über US-Stimulusprogramm
Realisierung der OPEC-Kürzung zweifelhaft
Globale Rezession
Goldman & Sachs prognostiziert 27 Dollar/Barrel

Unsere Heizölpreise bewegen sich nur noch wenig. Der große Anstieg der letzten Tage ist vorerst gestoppt. Es existiert Potenzial nach unten, weil die Ölmärkte als überkauft gelten. Dennoch sinkt die Wahrscheinlichkeit. Der aktuelle Preis ist im mehrjährigen Vergleich immer noch gut. Aufgrund der immer noch kalten Temperaturen bleibt der Binnenmarkt belebt. Die Verbraucher halten sich wegen des letzten Anstiegs der Preise nun aber merklich zurück. Wer auf für ihn günstige Preisabschläge hofft, sollte unseren kostenlosen Preisalarm verwenden. Er informiert per Email durch die Funktion Fallpreis, wenn die Preise fallen.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: HeikoHarlapp@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen