Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


USA haben keinen Winter

Die Temperaturen in den US-Heizölregionen sind mild. Nun soll es auch noch warm werden. Der Heizölverbrauch ist in der ersten Winterphase um 25 Prozent gesunken, der Erdgasverbrauch um 28 Prozent. Das Klima heilt die knappen Raffineriekapazitäten und drückt mächtig auf die Heizöl- und Erdgaspreise. Zumindest beim Heizöl bleibt das nicht ohne Folgen für Europa. Der Dollar driftet weiter seitwärts. Die Handelsaktivitäten sind in allen Bereichen gering. Daher gelten die Kursbewegungen nur bedingt als repräsentativ.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Lieferausfall in Nigeria nach Anschlägen auf Pipelines
Weltweites Nachfragewachstum
IEA hebt Nachfrageprognose an
Raffineriekapazitäten knapp
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in den USA
OPEC kann nicht alles Öl verkaufen
OPEC wird die Förderung nicht drosseln
Russland steigert Förderung
Rohöl- und Heizölvorräte auskömmlich
Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt voran
US-Verbraucher sparsamer
Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven

Unsere Heizölpreise fallen. Sie folgen den Vorgaben aus den USA. Die Wahrscheinlichkeit für einen Fortgang des Abwärtstrends wächst. Er wäre ein US-Wetter-Effekt. Unter normalen Wetterbedingungen wäre ein Preisrückgang auf dem aktuellen Niveau eher unwahrscheinlich.

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