Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


USA handeln wieder

Nach einem sehr langen Wochenende mit fast unbewegten Preisen kehren die USA auf das Parkett der Ölmärkte zurück. Und schon kommt wieder Bewegung in die Kurse. Sie steigen.

Als Auslöser für einen Preisanstieg wird die knappe Versorgungslage angesehen. In Venezuela hat der in der letzten Woche angekündigte Generalstreik begonnen. Das Volk ist mit seinem einst so populären Präsidenten nicht mehr einverstanden. Hoffungen auf einen Ausweg aus der Dauerkrise des Landes sind enttäuscht. Es wird befürchtet, dass der Streik Auswirkungen auf die Ölproduktion hat und damit die bereits wackelige US-Versorgung weiter belasten könnte. Die Sorge betrifft besonders die Benzinlieferungen. Venezuela ist ein wichtiger Produzent für die USA.

Erste Schätzungen über die Entwicklung der Ölvorräte in den US-Tanks fallen negativ aus. Sie zeugen von der Sorge über streikbedingte Lieferausfälle.

Der mögliche Irakkrieg blieb in den gestrigen Diskussionen weitgehend auf der Strecke. Aber George Bush wird nicht müde, das Thema öffentlich aufzupeitschen. Man kann ihm sicher nur politisches Kalkül unterstellen. Fakt ist aber, dass er seine Branche mit dieser Politik reicht macht.

Charttechnisch sieht es nun wieder nach einem Fortgang der Aufwärtsbewegung aus. Das Bild ist in Deckung mit der fundamentalen Lage.

Heute Morgen verhält sich der Gasölpreis ruhig. Mit 233$ pro Tonne liegt er knapp über dem Top von gestern Abend.

Unser Heizölpreis zog gestern nach Eröffnung des US-Handels an. Heute Morgen bewegt er sich noch nicht. Es deutet weiter alles darauf hin, dass die Preise in den kommenden Wochen anziehen werden. Daher bleiben wir bei der Empfehlung, dass sich Verbraucher, die mit ihrem Vorrat nicht über den Winter kommen, jetzt noch eindecken sollten.

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