Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


USA heizt weniger

Die Versorgungslage in den USA wird weiterhin als gut empfunden. Auskömmliche Heizölvorräte und milde Temperaturen, ein Rückgang des Heizölverbrauchs um 20% gegenüber dem Vorjahr, die Schadensrate an den Ölanlagen im Golf von Mexiko sinkt unter 40% und die Bestätigung, dass die OPEC weiter auf hohem Niveau liefern wird, halten die Preise im Abwärtstrend. Der Heizölverbrauch wird allerdings in die Höhe schnellen, sobald es kalt wird. Im Gegensatz zum Ölpreis taumelt der Dollar zwischen den Trends. Gestern ging es wegen der anstehenden Zinserhöhung des Euros und schlechter Daten aus der US-Immobilienwelt rasant bergab.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig
Weltweite Nachfragesteigerung

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Vorratslage in jeder Beziehung auskömmlich
Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt voran
US-Verbraucher sparen Öl
IEA senkt Nachfrageprognose
Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven
Charttechnik: Kurzfristiger Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise weisen eine hohe Nord-Süd-Steigerung auf. Die Pegel der mit dem Rhein verbundenen Wasserwege stehen tief. Das bedingt regionale Engpässe. Hohe Heizölpreise sind die Folge. Der Norden ist davon nicht betroffen. Trotz des Problems sollte der Gesamtmarkt heute etwas nachgeben. Der Weltmarkt drückt erwartungsgemäß auf die Preise, bis die Temperaturen in den USA winterlich werden.

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