Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


USA kaufen in Europa ein

Die US-Raffineriekapazitäten sind im Normalfall knapp. Nun sind sie zu knapp. Acht Raffinerien arbeiten nicht mehr. Die US-Benzinversorgung ist teilweise zusammengebrochen. Umweltschutzspezifikationen werden vorübergehend ausgesetzt. Die USA kaufen Benzin und Heizöl u.a. in Europa ein. Weltweit steigen die Preise ins Unermessliche. Gestern zogen die Preise um weitere 6-7% an. Der Dollar verlor deutlich an Wert. Er befindet sich in einem Abwärtstrend.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikanschäden treffen US-Versorgung schwer
Raffineriekapazitäten knapp
Neue Unruhen in Ecuador
Streikandrohung in Nigeria
Iran könnte zum Ölhahn greifen
Nachfragesteigerung hoch
Terrorängste in Saudi Arabien
Institute prognostizieren deutliche Teuerung
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC zu Liefererhöhung bereit
Entspannte Vorratslage
Nachfrageprognosen leicht gesenkt
BP prognostiziert tiefere Preise

Unsere Heizölpreise steigen von Rekord zu Rekord. Die für Verbraucher dramatische Lage bietet Politikern die Gelegenheit mit populistischem Unsinn auf Stimmenfang zu gehen. Keiner der geäußerten Vorschläge ist geeignet, Abhilfe zu schaffen. Der Heizölkauf sollte durch langfristige Preisbeobachtung begleitet werden. Es gibt immer wieder Phasen mit unterdurchschnittlichen Preisen (siehe Charts). Diese sollten zum Kauf genutzt werden. Wir versuchen solche Phase zu identifizieren und aufzuzeigen. Mit der nächsten unterdurchschnittlich teuren Phase rechnen wir im Winter. Diese Aussage ist spekulativ. Wenn die Phase da ist, informieren wir sie. Das ist dann nicht spekulativ.

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