Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


USA sind keine Bullen mehr

Die Wirtschaft der USA lässt ihre Menschen nicht zufriedenstellend leben. Die Bevölkerung spürt den Abwärtstrend, wenn die Wachstumsrate nicht mindestens drei Prozent beträgt. Um wenigstens die zu erreichen, muss ein gigantisches staatliches Konjunkturprogramm aufgelegt werden. Das sagt Joseph Stiglitz, seines Zeichens Ökonomie-Nobelpreisträger. Die Zustandsaussage deckt sich mit der Realität. Jobs gehen verloren. Der Konsum sinkt. Sehr gut ist das am Benzinverbrauch, einer Kerngröße der amerikanischen Gesellschaft, zu erkennen. Über die Medizin gegen das Problem lässt sich trefflich diskutieren. Entzug der Teilhabe weiterer Bevölkerungsschichten, wie sie konservative Kreise fordern, ist aber mit Sicherheit Gift. Gift für die Problemlösung ist auch die Zerrissenheit der Gesellschaft. Weil diese derzeit unveränderbar ist, gibt es keine Heilung für die USA. Ihr Konsum wird weiter zurückgehen. Das betrifft auch den Ölkonsum. Die USA sind auf unabsehbare Zeit als physischer Preistreiber aus dem Rennen. Bekanntlich sind andere da, die die nicht konsumierten US-Mengen verbrauchen werden. Deshalb hält sich der Ölpreis weiter auf hohem Niveau. Immerhin bleibt Verbrauchern ein Aufwärtstrend der Preise erspart. Um den ersehnten Abwärtstrend erleben zu dürfen, muss das Finanzgefüge einstürzen oder wenigstens drohen einzustürzen. Das kann passieren. Der Politik als Rahmen gebender Instanz ist das System längst außer Kontrolle geraten.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Saudis denken über Mengenkürzung nach
Chinas Ölkonsum wächst rasant
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Nordsee-Öl fließt unzureichend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Benzinverbrauch deutlich gesunken
EU-Konjunktur gibt nach
US-Konjunktur läuft schlecht
Nachfrageprognosen gesenkt
Staatsschulden in den alten Industrienationen
Markt gut mit Öl versorgt

Unsere Heizölpreise steigen. Nun drohen sie, den Abwärtstrend zu verlassen. Wenn das geschehen sollte, ist Seitwärtstrend angesagt. Ein Aufwärtstrend ist unter den oben beschriebenen Bedingungen kaum vorstellbar. Die Realität zeigt steigende Preise. Gleichwohl können wir uns weiterhin die Fortsetzung des moderaten Abwärtstrends vorstellen. Und sogar ein rasanter Preisabgang ist denkbar, da das gesamte Finanzgefüge am seidenen Faden hängt. Wenn der reißt, stürzen die Preise. Es macht Sinn, die Vorgänge eng zu verfolgen, um plötzliche Ereignisse gegebenenfalls für einen günstigen Kauf nutzen zu können. Dabei kann unser Preiswecker hilfreich sein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben.
Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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