Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Und was glauben Sie?

US-Notenbanker glauben, dass die Konjunktur ihres Landes in der zweiten Jahreshälfte spürbar anziehen wird. Momentan sind die Wirtschaftsdaten unbefriedigend. Wetterleute glaubten, dass der erste Hurrikan der Saison Fördereinrichtungen im Golf von Mexiko bedroht. Heute wissen sie, dass das nicht der Fall ist. OPEC-Mitglieder glauben, dass die Ölpreise als Folge einer partiellen Überversorgung des Marktes nach Freigabe von strategischen Reserven der OECD-Länder und einer Produktionserhöhung Saudi Arabiens fallen werden. Das können sie sich nicht leisten. Sie wollen gegensteuern. Analysten glauben, dass das angeschlagene globale Finanzsystem über den Berg ist, wenn das griechische Parlament heute einem neuen Sparpaket zustimmt. Das glaubten sie schon einmal. Andere Analysten glauben, dass die Weltölnachfrage im kommenden Jahr sinken wird, obwohl sich die globale Konjunktur erholen wird. Erholen muss sich die Konjunktur derzeit nicht von einer Schwäche, sondern vom größten Konjunkturschub seit 1973. Der Ölpreis befindet sich im Abwärtstrend. Momentan durchläuft er eine Gegenreaktion. Einige Marktteilnehmer glauben, dass diese der Beginn eines neuen Aufwärtstrends ist. Andere glauben das nicht. Und was glauben sie?

preistreibende (bullische) Einflüsse: Höhere Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte prognostiziert
Chinas Ölkonsum wächst rasant
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Unruhen in der arabischen Welt
US-Fahrsaison hat begonnen

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Freigabe von strategischen Ölreserven
Konjunktur läuft nicht wunschgemäß
Markt ausreichend mit Öl versorgt
Insgesamt hohe US-Bestände
Saudis wollen die Förderung erhöhen
Staatsschulden in den alten Industrienationen

Unsere Heizölpreise drehten gestern aufwärts. Sie folgten der am Montag eingeläuteten Wende an den Ölbörsen. Nun darf spekuliert werden, ob es sich bei der Bewegung lediglich um eine Gegenreaktion auf die deutlich gefallenden Ölnotierungen handelt oder ob sie der Beginn eines neuen Aufwärtstrends ist. Um den Bogen der Erwartung an tiefere Heizölpreise nicht zu überspannen, raten wir dazu, den Moment zum Kauf zu nutzen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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