Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Und wieder Griechenland

Gestern war ein Nicht-Tag. Die Ölpreise stiegen den ganzen Tag, um am Abend wieder zu fallen. Heute Morgen steigen sie wieder an. Gestützt werden die Ölnotierungen von einem schwächelnden Dollar. Der Euro hatte gestern Abend noch verloren, legt aber heute Morgen wieder zu. Die für das Wochenende entscheidenden Faktoren werden erst heute im Laufe des Tages veröffentlicht. Die Entscheidung des EU-Gipfels am gestrigen Abend wird uneinheitlich gesehen. Die Idee, EU-Länder, die pleite sind, wieder aus der Währungsgemeinschaft zu entfernen, wurde nicht durchgesetzt. Ebenso die von Herrn Schäuble favorisierte Einführung eines europäischen Währungsfonds wurde nicht Realität. Die Peinlichkeit des Internationalen Währungsfonds und bilaterale Hilfe mit hohen Auflagen sollen Schutz und Drohung in einem sein. Die Hilfe soll nur dann fließen, wenn die Gewährung der Hilfe einstimmig beschlossen wurde. Das bedeutet im Klartext, es gab gestern Abend keine Einigung und so wurde jedem Mitgliedsstaat ein Mittel zur Erpressung der Gemeinschaft in die Hand gegeben. Wenn es ernst wird, werden wie immer, einige Länder die Gelegenheit nutzen wollen, um sachfremde Themen in ihrem Sinne umzusetzen. Positiv zu vermelden, ist der Wille, sich einer gemeinsamen Wirtschaftpolitik zu verschreiben. Wenn man an einer gemeinsamen Währung festhält, dann ist diese Entwicklung unausweichlich. Leider sind die Veröffentlichungen zu diesem Punkt herrlich unkonkret. Der Euro ist zumindest in den heutigen Morgenstunden im Aufwind.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen hohen Ölpreis
Nachfrage steigt moderat
OPEC-Exporte sinken geringfügig
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China strafft Geldpolitik
Sorge um Stabilität des Finanzsystems
OPEC liefert zuviel Öl
Heizölschwemme
Schwache Nachfrage in alten Industrieländern

Unsere Heizölpreise bewegen sich kaum. Sie stehen im Spannungsfeld des Weltmarktes. Dieser befindet sich in einer Richtungssuche. Die Wahrscheinlichkeit, dass es weiter aufwärts geht ist höher als dass die Preise fallen werden. Die selbst auferlegte Pflicht aus Geld immer mehr Geld machen zu müssen, zwingt die Marktteilnehmer zu immer riskanteren Investitionen, die am Ende in reinen Spekulationen münden. In dieser Phase befinden sich der Ölmarkt, aber auch viele andere Märkte zurzeit. Deswegen empfehlen wir zumindest den Kauf einer Teilmenge, weil es nicht den Anschein macht, dass das spekulativ eingesetzte Geld zur Neige geht. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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